Junge Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, inter* & nicht-binäre Personen in den Blick nehmen
Mittwoch 10.06.2026 / 10:30–17:00 Uhr
Ort: Hans-Böckler-Platz 2, 45468 Mülheim an der Ruhr
(unten im Forum / Ecke Eppinghofer Str. & Dickswall)
Junge Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, inter* & nicht-binäre Personen (LSBTIN*) werden meist übersehen und kommen in der Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit / Jugendhilfe nur selten vor.
Aus Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung wagen es viele von ihnen nicht, selbstverständlich mit ihrer sexuellen Orientierung / geschlechtlichen Identität umzugehen.
Als Fachkraft der Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit / Jugendhilfe möchten Sie nicht nur tolerant (tolerare (lat.): erdulden, ertragen) sein, sondern sich kompetent für Akzeptanz einsetzen und diese jungen Menschen wirklich unterstützen?
Dann sind Sie hier richtig!
Die Fortbildung ist ausgerichtet auf pädagogische Fachkräfte, die in der Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit / Jugendhilfe tätig und bereit sind, auch eigene Vorurteile in den Blick zu nehmen.
Thematische Schwerpunkte:
- Psychosoziale und entwicklungspsychologische Herausforderungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* & nicht-binären Jugendlichen
- Sozialpsychologische und gesellschaftliche Hintergründe sowie Auswirkungen von (sexuellen) Vorurteilen im Kontext von Macht, Intersektionalität, Menschenrechten und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
- Pädagogische Handlungsstrategien und Interventionsmöglichkeiten
- Spezialisierte und allgemeine Unterstützungsformen der Jugendarbeit / Jugendhilfe für LSBTIN* Jugendliche sowie deren formale Hintergründe
Geplanter Ablauf
- 10:30–12:00 Uhr – Begriffsklärung & Lebenssituation von jungen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*, inter* & nicht-binären Personen
- 12:00–13:30 Uhr – (Sexuelle) Vorurteile
- 13:30–14:00 Uhr – Mittagspause
- 14:00–15:00 Uhr – Sexuelle Orientierung / geschlechtliche Identität & Jugendhilfe
- 15:00–17:00 Uhr – Reflexion von und Ideen für die Praxis
Kosten und Anmeldung
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die NRW Fachberatung GERNE ANDERS wird finanziert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
